Stadt Olsberg bereitet Hundezählung 2018 vor

Die Stadtverwaltung Olsberg soll für das Stadtgebiet eine Hundezählung vorbereiten – diesen Auftrag haben die Mitglieder des Ausschusses Ordnung und Soziales dem Team der Stadtverwaltung erteilt. Das Ziel: Mit einer Hundezählung soll festgestellt werden, wie hoch die Zahl der Vierbeiner in Olsberg tatsächlich ist.
Hintergrund: In der jüngsten Ausschusssitzung wurde durch die Mitglieder thematisiert, dass die „Hinterlassenschaften“ der Hunde in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich zugenommen habe – sowohl in der Kernstadt wie auch in den Dörfern, wie Ausschussmitglieder und Ortsvorsteher einhellig bestätigen konnten. Das ist nicht nur äußerst unappetitlich, sondern sogar verboten: Per Verordnung ist in der Stadt Olsberg geregelt, dass Hundebesitzer die „Verunreinigungen“, die ihre Vierbeiner auf Verkehrsflächen oder in öffentlichen Anlagen hinterlassen, unverzüglich beseitigen müssen. Andernfalls kann die Stadt sogar eine Geldbuße verhängen - im Extremfall bis zu mehreren hundert Euro.
Allerdings muss es nicht immer eine Drohkulisse sein - etwas Rücksichtnahme täte es auch, meint Marco Sudbrak, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice, öffentliche Ordnung, Soziales der Stadt Olsberg. Schließlich liege es auch im Interesse der Hundebesitzer, dass ihre Stadt einen sauberen und gepflegten Eindruck mache. Die Stadt Olsberg appelliert daher an alle Hundebesitzer, zum gepflegten Erscheinungsbild der Stadt beizutragen - und zum guten Ruf der Hundehalter.
Gleichzeitig lege aber die deutlich gestiegene Anzahl der „Haufen“ die Vermutung nahe, dass auch die Zahl der Hunde im Stadtgebiet insgesamt angestiegen ist. Bürgerinnen und Bürger seien aber verpflichtet, ihren „Vierbeiner“ anzumelden, erläutert Stadtkämmerer Stefan Kotthoff. Dies sei zum einen eine wichtige Datengrundlage, so der Kämmerer. Und zum anderen gelte auch der Grundsatz der Steuergerechtigkeit: „Eine Hundebestandsaufnahme kann dazu beitragen, dass alle Bürgerinnen und Bürger, die Hunde halten, steuerlich gleich behandelt werden.“
Bereits vor einigen Jahren hatte die Stadt Olsberg ein Fachunternehmen beauftragt, im Rahmen einer Befragung den vorhandenen Hundebestand im Stadtgebiet festzustellen. Für den Fall, dass die Prüfer nicht gemeldete Vierbeiner feststellen, kann es für deren Halter teuer werden: Eine rückwirkende Besteuerung ist ebenso möglich wie ein Bußgeld von der Stadt Olsberg, da die Betroffenen ihrer Meldepflicht nicht nachgekommen sind. Die Stadt Olsberg appelliert deshalb an alle Hundebesitzer, vorsorglich zu prüfen, ob ihr Vierbeiner ordnungsgemäß angemeldet ist.
Sollte dies nicht der Fall sein, können Halter ihre Tiere derzeit ohne weitere Konsequenzen nachmelden. Ansprechpartnerin im Bürgerservice der Stadt Olsberg für weitere Informationen und Anmeldungen ist Anja Westphal, Tel. 02962/982-297. Das Anmeldeformular steht zudem auf der städtischen Homepage unter www.olsberg.de zum Herunterladen bereit.

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